Kurt Sartorius ist verheiratet und Vater von 2 Kindern mit zwei wundervollen Enkeln. Er lebt mit seiner Familie in Bönnigheim, das liegt nördlich von der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Kurt Sartorius ist Archäologe und Forscher um den Brauch der Nachgeburtsbestattung. Seit seinem ersten Fund im Jahr 1984, dem ersten in Deutschland, von im Keller vergrabenen Töpfen erforscht er diesen Brauch. Er prägte den Begriff Nachgeburtsbestattung und hat bis heute 35 Keller mit vergrabenen Töpfen untersucht. Das Ergebnis hat er veröffentlicht. In der Abteilung „Magische Bräuche um Liebe und Geburt“ ist diese Forschung in dem von Kurt Sartorius initiierten „Museum im Steinhaus“ dargestellt. Da ein vergleichbarer Fund in Deutschland nicht bekannt war, reagierte die Fachwelt zunächst sehr skeptisch. Erst mit dem chemischen Nachweis von Östrogenen im Topfinhalt konnte der Brauch naturwissenschaftlich belegt werden. Heute werden in ganz Deutschland solche Nachgeburtstöpfe ausgegraben. Im Museum ist der Brauch der Nachgeburtsbestattung in andere Bräuche um Liebe und Geburt eingebettet. Jeder der an den magischen Bräuchen der damaligen Zeit interessiert ist und mehr darüber erfahren möchte, sollte das Museum in Bönnigheim besuchen und sich von Kurt Sartorius, dem Archäologen, Forscher und Schirmherr von Plazentagarden, alles erklären lassen.